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Ferienentschädigung, Feiertagsentschädigung

 

Ferienentschädigung, Feiertagsentschädigung – Feiertage beim Stundenlohn

 

Ferienentschädigung

Die Ferienentschädigung muss bei Stundenlohn auf der Lohnabrechnung separat ausgewiesen werden. Die Ferienentschädigung ist kein fester Bestandteil des Stundenlohnes. Die Ferienentschädigung wird auf der Basis des vertraglich vereinbarten Ferienanspruchs berechnet:
Beispiel Ferienentschädigung bei Ferien (4 Wochen):

52 Wochen / 5 Tage = 260 Tage – 20 Ferientage = 240 Tage
20 Ferientage / 240 Tage x 100 = 8.33%

Ferienentschädigung : 8.33% (bei 4 Wochen)
Ferienentschädigung : 10.64% (bei 5 Wochen)
Ferienentschädigung : 13.04% (bei 6 Wochen)

Ferienentschädigung, Feiertagsentschädigung

Ferienentschädigung, Feiertagsentschädigung

Feiertagsentschädigung- Feiertage

Art. 20a1 Feiertage und religiöse Feiern

Feiertage und religiöse Feiern

1 Der Bundesfeiertag ist den Sonntagen gleichgestellt. Die Kantone können höchstens acht weitere Feiertage im Jahr den Sonntagen gleichstellen und sie nach Kantonsteilen verschieden ansetzen.

2 Der Arbeitnehmer ist berechtigt, an andern als den von den Kantonen anerkannten religiösen Feiertagen die Arbeit auszusetzen. Er hat jedoch sein Vorhaben dem Arbeitgeber spätestens drei Tage im Voraus anzuzeigen. Artikel 11 ist anwendbar.

3 Für den Besuch von religiösen Feiern muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer auf dessen Wunsch die erforderliche Zeit nach Möglichkeit freigeben.

Es ist üblich, den regelmässig beschäftigten Arbeitnehmern die gesetzlichen Feiertage zu bezahlen. Es ist nicht üblich, den unregelmässig arbeitenden Aushilfspersonen diese Tage zu vergüten.


Feiertagsentschädigung – Berechnungsbeispiel (7 Feiertage):

52 Wochen, 5 Tage = 260 Tage – 7 Feiertage = 253 Tage
7 Feiertage / 253 x 100 = 2.76% (Zuschlag Basislohn / pro Stunde)

Lohn-oder Gehaltsabrechnung einfach selbst erstellen

Lohn-oder Gehaltsabrechnung selbst erstellen
Für viele kleinere Unternehmen ist die Vorbereitung der Lohnabrechnung im Payrollprozess eine große Herausforderung. Es handelt sich um eine Liste von Einzelpositionen, die zusammen Informationen über das Gehalt eines Mitarbeiters geben. Arbeitgeber müssen normalerweise eine Gehaltsabrechnung erstellen.

Lohn-oder Gehaltsabrechnung selbst erstellen

Lohn-oder Gehaltsabrechnung selbst erstellen

Im Grunde handelt es sich dabei um eine genaue Auflistung über die Zusammenstellung des Gehalts. Damit enthält es für den Arbeitnehmer sehr wichtige Informationen, wie:

  • die Höhe des Bruttolohnes
  • die gezahlten Sozialversicherungsbeiträge AHV, ALV, KTG, BVG, BVGZ
  • ggf. die Höhe der gezahlten Quellensteuer
  • andere Zulagen und Prämien
  • der daraus resultierende Nettolohn

Die Lohnabrechnung gibt also Information über die Höhe des Gehalts, das einem Arbeitnehmer zusteht sowie über die geleisteten Zahlungen an das Steueramt (ggf. Quellensteuer) und die Sozialversicherungsträger bzw. Ausgleichkassen. Aus diesem Grund sollten alle erhaltenen Lohnabrechnungen gut abgeheftet und aufbewahrt werden, um diese im Zweifelsfall noch einmal zur Hand zu haben.

Risiken bei selbst erstellenden Lohnabrechungen

  • Fehlendes, technisches Know-how bzw. Expertenkenntnisse für Payroll (Arbeitsrecht, Sozialversicherungen, Payroll Management usw.)
  • Nicht Einhaltung von Deadlines im Payrolling
  • Fehlende Kontrollen / Doppel-Check
  • Mangelnde Datensicherheit / Datenverlust Risiko
  • Fehlender Payroll Prozess-Flow
  • Fehlende Software / System

Die Kosten für Payroll-Softwarelizenzen oder eine Online-Lösung aus der Cloud müssen Sie noch berücksichtigen. Achten Sie bitte darauf um eine Standart Payroll Software zu managen, brauchen Sie in der Regel die oben genannten Fach- und Technischen Kenntnisse.